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10 Tipps für einen igelfreundlichen Garten

BioLife ist eine Initiative, die den Garten als wichtigen Teilbereich zur Unterstützung der Artenvielfalt fördert. Als Teil unserer Vision, auf Null Unfälle mit Kleintieren hinzuarbeiten, zeigt die Initiative sowohl, wie wir Innovationen einsetzen, um die Artenvielfalt zu fördern, als auch wie Sie selbst helfen können. Einige Tipps von Dr. Sophie Lund Rasmussen finden Sie unten.

Eines der wichtigsten Tiere in unserem Garten ist der Igel, da zahlreiche bekannte Gartenschädlinge wie Schnecken und Raupen auf seinem Speiseplan stehen. Aus unbekannten Gründen sind die Populationen in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Deshalb haben wir mit Hilfe der Igelforscherin Dr. Sophie Lund Rasmussen eine Liste mit 10 Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihren Garten igelfreundlicher gestalten können:

  1. Stellen Sie Wasser und Futter auf (Katzenfutter ist eine gute Option für Igel), und achten Sie auf eine gute Hygiene rund um die Futterstation.
  2. Tun Sie etwas für die natürliche Nahrungsgrundlage von Igeln, indem Sie beispielsweise Wildblumensamen aussäen oder Insektenhotels anlegen.
  3. Bauen Sie Nester für Igel! Legen Sie mit Gartenabfällen, Laubhaufen oder Holzscheiten einen gemütlichen, naturbelassenen Bereich in Ihrem Garten an.
  4. Überprüfen Sie Gras, Büsche und Hecken vor dem Mähen sorgfältig auf Igel. Gleiches gilt für Komposthaufen: Stechen Sie nicht mit der Gabel hinein, bis sie sich vergewissert haben, dass sich kein Igel darin aufhält!
  5. Bauen Sie mit Tunnels oder Pfaden zwischen den Gärten abseits der Straße eine Igel-Autobahn.
  6. Machen Sie Teiche und Pools igelsicher, indem Sie eine einfache Ausweichmöglichkeit schaffen.
  7. Verzichten Sie auf den Einsatz von Pestiziden und schädlichen Chemikalien.
  8. Decken Sie tiefe Löcher und Abflüsse ab, oder sorgen Sie für eine einfache Ausweichmöglichkeit.
  9. Stellen Sie sicher, dass Netze sicher aufbewahrt werden, und dass kein Abfall herumliegt, der den Tieren schaden kann.
  10. Vorsicht mit Lagerfeuern. Versetzen Sie den Holzstapel am Tag der Verbrennung an eine andere Stelle.

Eine aktuelle Studie der Universität Oxford hat ergeben, dass Igel je nach Modell und Hersteller mehr oder weniger stark vor Mährobotern geschützt sind. Die Mähroboter von Husqvarna haben im Test gut abgeschnitten, da sie – neben anderen Sicherheitsfunktionen – mit einem Hebesensor sowie leichten, schwenkbaren (nicht starren) Klingen ausgestattet sind, was sie für Kleintiere sicherer macht.

Weitere Informationen über unseren lieben Gartenfreund, den Igel, finden Sie hier auf unserer BioLife-Seite.
Mehr über die Forschungsarbeiten von Dr. Sophie Lund Rasmussen erfahren Sie hier.