Husqvarna Fleet Services geht in den Regelbetrieb

17.08.2016

Die Grünflächenpflege wird vernetzt. Vor zwei Jahren auf der Messe GaLaBau in Nürnberg mit der Innovationsmedaille ausgezeichnet, geht Husqvarna Fleet Services auf der diesjährigen Veranstaltung vom 14. bis 17. September 2016 in den Regelbetrieb. Kommerzielle Landschafts- und Grünflächenpflegebetriebe erhalten durch den Einsatz von Sensoren mehr Informationen über ihre eingesetzten Maschinen und gewinnen mehr Sicherheit und Produktivität bei der Landschafts- und Grünflächenpflege.

GaLaBau 2016 Husqvarna

Fleet Services App und Anzeige des Web-Portals. Alle Infos auf einen Blick.

Schluss mit Schätzwerten und unerwarteten Ausfallzeiten: Nach zwei Jahren Beta-Phase weist Husqvarna Fleet Services einen neuen Weg in der Grünflächenpflege. Die Cloud-basierte Lösung, die den Maschinenpark und die Pflegeteams direkt mit einem Online-Portal verbindet, ermöglicht es den professionellen Landschafts- und Grünflächenpflegebetrieben deutlich verbesserte Einblicke in den aktuellen Status ihrer gesamten  Maschinenflotte zu erhalten.

Ein kleiner Sensor zur Datenerfassung wird auf der Maschine (z.B. Freischneider, Blasgerät oder Motorsäge) angebracht, wodurch ihr Einsatz optimiert werden kann. Wenn die Maschine in Betrieb ist, werden Kenndaten, unter anderem zur Laufzeit und Drehzahl, erfasst und können anschließend drahtlos zum Online-Portal übertragen werden. Die Daten ermöglichen den Betriebsleitern, Serviceintervalle für eine proaktive Maschinenwartung, Vibrationsbelastungen der Anwender und Optimierungsmöglichkeiten im Blick zu behalten. Diese Informationen können über einen Computer oder eine mobile App abgerufen werden.

Der Maschinensensor ist auf Produkte für die gewerbliche Landschafts- und Grünflächenpflege von Husqvarna abgestimmt, wie beispielsweise Aufsitzmäher, Schiebemäher, sowie handgeführte Maschinen, wie Freischneider, rückengetragene Blasgeräte, Heckenscheren, Motorsägen und in der letzten Entwicklungsstufe auch die neuen Akkugeräte für den professionellen Einsatz.

Offizieller Start des Regelbetriebs im September

Nach einer erfolgreichen zweijährigen Beta-Phase geht Husqvarna Fleet Services jetzt in den offiziellen Regelbetrieb über. Landschaftspflegebetriebe aus verschiedenen Ländern (Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Niederlande, Polen und Schweden) konnten in der Beta-Phase Erfahrungen sammeln und das System gemeinsam mit Husqvarna weiterentwickeln.

Mit dem offiziellen Beginn des Regelbetriebs wurde auch ein übersichtliches Preismodell für die verschiedenen Module geschaffen.

So funktioniert es – ein praktisches Beispiel

Ein Sensor, der beispielsweise auf einem Frontmäher angebracht ist, schickt dem Flottenmanager eine Nachricht, dass die Maschine in 25 Stunden gewartet werden muss. Die gleiche Nachricht kann zeitgleich auch zum nächsten Husqvarna Fachhändler geschickt werden, um ihm mitzuteilen, dass bestimmte Ersatzteile benötigt werden oder um direkt einen Termin zum Kundendienst zu vereinbaren. Auf diese Weise kann auf Wunsch nicht nur automatisch ein Service gebucht werden, sondern durch eine vorausschauende Strategie auch die Wartung so geplant werden, dass die Bereitschaftszeit der Maschine maximiert wird.

Hardware und Daten

Die Sensorenplattform von Husqvarna Fleet Services besteht aus einem Maschinensensor für jede Maschine, einer optionalen Benutzerkarte und einer Basisstation zur Übermittlung der Daten in die Cloud. Alle gesammelten Daten sind anschließend für die Zugriffsberechtigten jederzeit über ein Online-Portal oder eine mobile App verfügbar.

Die Daten über den jeweiligen Status werden aus jeder Maschine ausgelesen und in vier verschiedene Kategorien erfasst. Außerdem gibt es eine Bibliothek mit zusätzlichen Informationen:

1. Arbeitstagebuch – gibt schnell Auskunft darüber, wie produktiv der Betrieb tatsächlich arbeitet. Es stellt den Nutzungsgrad des gesamten Maschinenparks oder einzelner Maschinen grafisch dar. Mit dieser Information wird deutlich, ob der Maschinenpark verändert werden muss oder nicht.

2. Interaktives Wartungssystem – führt Buch über alle Maschinen und benachrichtigt auf Wunsch sowohl den Techniker als auch den Husqvarna Fachhändler rechtzeitig über anstehende Serviceintervalle. Jeder Maschinentyp hat ein individuelles Wartungsschema, das zu maximaler Verfügbarkeit, sicheren Maschinen, einer erhöhten Lebensdauer und einer verbesserten Übersicht führt.

3. Maschinennutzung – erlaubt es Betriebsleitern und den Maschinenführern besser zu verstehen, ob das jeweilige Produkt aus dem Maschinenpark optimal angewendet wird. Eine optimierte Anwendung kann die Lebensdauer des Produkts verlängern, die Produktivität erhöhen, den Kraftstoffverbrauch senken und vieles mehr.

4. Vibrationsberichte – fokussieren sich voll und ganz auf die Anwender. Obwohl Husqvarna ständig bemüht ist, die Vibrationen seiner Maschinen zu minimieren, sind diese grundsätzlich bei allen Geräten zu einem gewissen Grad vorhanden. Der Vibrationsbericht zeigt an, wie vielen Vibrationen in Bezug auf anwendbare EU-Normen jeder Mitarbeiter ausgesetzt gewesen ist und gibt der Betriebsleitung und den Anwendern wichtige Hinweise für eine vorausschauende Planung des weiteren Einsatzes der Mitarbeiter.

5. Bibliothek – hier werden Bedienungs- und Reparaturanleitungen, Ersatzteillisten sowie Anwendungs- und Lernvideos zu den einzelnen Maschinen automatisch hinterlegt.

GaLaBau Innovationspreis 2014             GaLaBau 2016 Husqvarna

Pressekontakt

Carmen Zöttl
Husqvarna Deutschland GmbH
heribert.wettels@husqvarna.com
+49 731 490 340