• Über Husqvarna

    Husqvarna bietet Abwendern innovative Produkte in den Bereichen der Forst-, Landschafts- und Gartenpflege.

Die Geschichte von Husqvarna: vier Jahrhunderte Innovation

Was macht eine Husqvarna aus? Wie kommt es dazu, dass die Anwender auf der ganzen Welt bestimmte Erwartungen daran knüpfen, wie ein Husqvarna-Produkt auszusehen, sich anzufühlen oder zu fahren hat? Wir denken, dass das etwas mit unserer grossen Erfahrung zu tun hat – denn davon haben wir fast 400 Jahre. Hier sehen Sie, wie Husqvarna zu dem wurde, was es heute ist.

1620–1689: Wie alles begann

Husqvarna wird auf Anweisung des schwedischen Königs als “Jönköping Rifle Factory” gegründet und produziert zu Beginn jährlich um die 1500 Musketen. Dabei entsteht das Logo für Husqvarna, das einen Gewehrlauf einer solchen Muskete darstellt und auch bis heute in abgewandelter Form Verwendung findet. Schweden beginnt seine Armee zu verstärken. Daraufhin wird 1689 eine zusätzliche Fabrik für das Bohren und Schleifen der Musketenläufe gegründet. Diese Fabrik befindet sich 7 km ausserhalb des Hauptstandortes Jönköping in Huskvarna (früher Husqvarna geschrieben). An diesem Ort befindet sich auch heute noch die moderne Produktionsstätte von Husqvarna.

1757-1850: Der Name Husqvarna

Das schwedische Königshaus veräussert das Unternehmen an einen privaten Eigner, der den Firmennamen zu "Husqvarna Rifle Factory" ändert. Im Jahr 1850 wird letztendlich die komplette Produktion nach Huskvarna verlagert.

1872-1912: Neue Wege gehen

Husqvarnas Waffenvertrag mit dem schwedischen Königshaus wird nicht verlängert und das Unternehmen wird in neuen Geschäftszweigen aktiv. Der Beginn einer sehr innovativen und ehrgeizigen Zeit mit einer Vielzahl an neuen Husqvarna Produkten ist eingeläutet:

Nähmaschinen (1872), Jagdwaffen (1877), Kaminöfen (1884), Fleischwölfe (1890), die ersten schwedischen Schreibmaschinen (1895), Fahrräder (1896), Motorräder (1903) und Gasöfen (1912).

1918-1919: Der erste Rasenmäher

Husqvarna übernimmt das Unternehmen "Norrahammars Bruk", womit zwei neue Produkte das Portfolio von Husqvarna erweitern: Heizkessel und manuell betriebene Rasenmäher. Im Jahr 1919 werden dann schliesslich die ersten eigenen Maschinen produziert.

1921-1949: Husqvarna, die Haushaltsmarke

Die Erweiterung des Produktportfolios schreitet mit einer Reihe an Haushaltsgeräten voran, wie beispielsweise dem ersten Husqvarna Elektroherd, Spülmaschinen und Waschmaschinen.

1947-1959: Die ersten motorisierten Mäher und Motorsägen

Der erste motorisierte Husqvarna Rasenmäher für die gewerbliche Nutzung wird 1947 auf den Markt gebracht, während das erste Modell für Privatanwender im Jahre 1959 verkauft wird. Ein spannendes Jahr für Husqvarna, denn im selben Jahr wird auch die erste Husqvarna Motorsäge eingeführt. Die schwedische Designer-Ikone Sixten Sason gestaltet die Husqvarna Motorsäge 90. Diese Säge zeichnet sich dadurch aus, dass sie durch die Verwendung eines Motorrad-Schalldämpfers einen niedrigeren Lärmpegel als die Konkurrenz erreicht.

1967: Einstellung der Waffenproduktion

Das seinerzeit modernste und zugleich letzte Husqvarna Jagdgewehr der 1900er Serie wird auf den Markt gebracht und dient als Vorlage für zahlreiche Waffenproduzenten weltweit. Selbst heute noch basieren die meisten modernen Jagdwaffen auf der innovativen Bolzen-Konstruktion von Husqvarna.

1968: Der Beginn der Husqvarna Freischneider

Die Produktion von Husqvarna Freischneidern beginnt. Das erste Modell ist der Freischneider 65r und symbolisiert die zukünftige Verbundenheit von Husqvarna mit der professionellen Forstwirtschaft.

1969: Anti-Vibration

Die Husqvarna Motorsäge 180 kommt mit einer völlig neuen, bahnbrechenden Technologie auf den Markt: Die Anti-Vibration verhindert die Durchblutungsstörungen der Hände, die beim häufigen Gebrauch von Motorsägen auftreten können - eine typische Waldarbeiterkrankheit.

1972: New name – new look

Der Firmenname wird offiziell auf "Husqvarna" gekürzt und zusammen mit dem aktuellen Logo veröffentlicht.

1973: Sicherheit zuerst

Die Husqvarna Motorsäge 140 wird als erste Motorsäge der Welt mit der automatischen Kettenbremse ausgestattet.

1982: Paris-Dakar

Ein Husqvarna Motorrad (MC 258) gewinnt in der 250 cm³ Klasse die legendäre Rallye Paris-Dakar. Das Motorrad wurde ursprünglich für die schwedische Armee entwickelt, doch als die französische Armee Interesse bekundete, wurde es zur Teilnahme angemeldet, um seine hohe Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Die Maschine wurde dabei bis auf einen grösseren Benzintank und einen speziellen Sattel für Langstrecken nicht weiter modifiziert.

1985: Das Jahr des Riders

Der erste Prototyp eines Husqvarna Riders wird entwickelt.

1986: Das Ende einer Ära

In diesem Jahr wird der Geschäftszweig Husqvarna Motorräder verkauft.

1988-1990: Erfolg in Übersee

Für Husqvarna werden die USA zum bedeutendsten Markt im Outdoor-Bereich. Durch die Übernahme eines amerikanischen Unternehmens werden dessen Gartentraktoren nun auch in Europa vertrieben.

1989: Die Säge der Königsklasse

Die neue 3120 XP - eine der zu diesem Zeitpunkt grössten und leistungsstärksten Motorsägen weltweit - wird vorgestellt. Sie wird sofort zum Favoriten von Forstarbeitern und wird regelmässig an die Bedürfnisse der Anwender angepasst.

1995: Die Geburtsstunde des Mähroboters

Husqvarna verkauft mit dem Solar Mower den weltweit ersten vollautomatischen Rasenmäher, der ausschliesslich durch Solarenergie angetrieben wird. Dies ist der Vorgänger des bekannten Husqvarna Automowers®.

1997: Fokus

Die Nähmaschinen-Produktion wird komplett verkauft, um sich schlussendlich auf die beiden Hauptkompetenzfelder zu konzentrieren: Produkte für den Aussen- und den Baubereich.

1999: TrioBrake™

TrioBrake™, die Technologie, durch die die Kettenbremse mit der rechten Hand ausgelöst werden kann, wird vorgestellt. Eine zusätzlich wichtige Eigenschaft, die die Sicherheit von Forstwirten steigert.

2009: Der Durchbruch im Bereich Motorsägen!

Husqvarna entwickelt AutoTune™, sowohl ein technologischer als auch ökologischer Durchbruch im Bereich der professionellen Motorsägen. Diese Innovation passt den Benzinfluss automatisch an und sorgt somit für eine optimale Leistung bei zeitgleich minimalen Emissionen.

2012: 100% Husqvarna. 0% Benzin.

Motorsägen, Trimmer, Heckenscheren und ein neuer Rider. Das Husqvarna Akku-Sortiment bietet eine komplette Bandbreite an Produkten mit der Leistung eines Benzinmotors. Der Vorteil dieser Produkte liegt auf der Hand: keine Emissionen, deutlich geringere Lärmbelastung, weniger Vibrationen und ein geringerer Wartungsaufwand. 2012 erhält Husqvarna zahlreiche Auszeichnungen, wie beispielsweise den "Red Dot Design Award", den "The Quiet Mark" und Gold-, Silber- und Bronze-Medaillen bei den Waldarbeiter-Weltmeisterschaften.

2013: Die dritte Generation der Husqvarna Automower®

Die dritte Generation der Automower® wird erfolgreich eingeführt. Allen voran der Automower® 330 X, der sich dank einer GPS-Steuerung daran erinnert, wo bereits gemäht wurde. Des Weiteren passt er seine Mähzeiten flexibel den Witterungsverhältnissen und dem Rasenwachstum an.

Seien Sie gespannt auf die nächste Innovation von Husqvarna!